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Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation
Hintergrund: Die Studie beschäftigt sich mit der Entwicklung des Selbstwertes und der Selbstwirksamkeit bei körperlich chronisch kranken Jugendlichen infolge ihrer vier- bis sechswöchigen stationären Reha-Maßnahme. Ein Einfluss von komorbiden psychischen Auffälligkeiten auf diese Entwicklung sowie diagnose- und geschlechtsspezifische Unterschiede werden analysiert.
Methode: 243 körperlich chronisch kranke Jugendliche wurden zu Beginn ihrer medizinischen stationären Reha-Maßnahme befragt. Zur Ein-Jahreskatamnese liegen die Daten von 99 Jugendlichen (Alter: M=14,6; SD=1,70), davon 50 Jungen, vor. Die Erhebung des Selbstwertes erfolgte durch die revidierte Fassung der Rosenberg Self-Esteem Scale. Zur Messung der Selbstwirksamkeit in Schule und sozialem Umfeld wurde die revidierte Allgemeine Selbstwirksamkeitsskala von Jerusalem und Schwarzer verwendet. Psychische Auffälligkeiten wurden mit der deutschen Version des Strengths and Difficulties Questionnaire zu Beginn der Maßnahme erhoben.
Ergebnisse: Die Selbstwertwahrnehmung chronisch kranker Jugendlicher infolge einer Reha-Maßnahme verbessert sich, wobei sich Unterschiede zwischen Jugendlichen mit und ohne psychische Auffälligkeiten erkennen lassen. Die Einschätzungen zur sozialen und schulischen Selbstwirksamkeit verändern sich hingegen nur gering. Diagnose- und geschlechtsspezifische Unterschiede lassen sich nicht abbilden.
Quelle: Thieme eJournals – Abstract
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